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02.07.2017|Neues/FAQ|Klassenfoto

ber uns

"Liebe 10a,

nun habe ich im zweiten Jahr das auerordentliche Vergngen sie zu unterrichten, einige kenne ich durch die Mitarbeit im Instrumentalkreis ja schon ein bisschen lnger.

Ihre Klasse ist gro, manche meinen zu gro, aber dementsprechend vielfltig zeigen sie sich in der gemeinsamen Arbeit. Was auerordentlich schn ist und die Vorfreude auf das Unterrichten bei Ihnen anspornt, ist ihr Wille zur Arbeit! Fast alle, und da unterscheiden sie sich wesentlich von anderen Lerngruppen, gehen mit Lernwillen in die Schule, sind bereit in das gemeinsame Tun einzusteigen und sich engagiert und vor allem eigenstndig zu positionieren. Bleibe ihnen diese positive Herangehensweise eigen!
Deutlich ist in der letzten Zeit, aber das gehrt zu jeder 10. Klasse, dass nicht mehr alles so leicht und prickelnd von der Hand geht, manchmal auch Schwere sich ber die Stunden zu legen scheint. Teilweise geht dieses Schwere auch mit Krisen einher, wohl eher individuell, aber die Klassengemeinschaft tangiert es doch. Aber jeder Krise folgt die Genese, und ohne Hindernisse und Hemmnisse gibt es (leider) keine Entwicklung. Wenn alles bliebe wie es ist grauenvoll.

So wnsche ich Ihnen, dass jeder Stolperstein ein "Aufwacherlebnis", jede Auseinandersetzung einen neuen Schritt im Miteinander, jede Krise einen Neubeginn auf hherer Stufe bringt und sie den staatlichen Anforderungen (Versetzung nach 11) nicht mit Furcht und Zagen, sondern in mutvollem Herangehen begegnen. Wie sagt der Lateiner. "Per aspera ad astra"!

Herzliche Gre Thomas Janson"

(Deutschlehrer)







"Die 9A ein Traum?

Nun habe ich also die Aufgabe, ein paar Gedanken zu der Klasse 9A zu verfassen. Mit dem Stricken der Zwerge begann unsere Zusammenarbeit in der ersten Klasse. Welch schwierige Aufgabe war es, berhaupt zwei Stricknadeln zu halten um einen Zwerg und Hhner entstehen zu lassen. Doch entwickelten sich die Kleinen und konnten sogar Ballnetze und riesige Ruckscke herstellen. Begeisterung und Talent wuchsen so dass ganz eigene Kreationen bei den Mtzen entstanden. Das Foto mit den stolzen Trgern erinnere ich nur zu gerne.

Bei viel Geschwtz und revoltierenden Verhalten entstanden wunderschne Zeugnis- und Briefpapiermappen. Auch eure Gabe zum Zuhren habt ihr stetig verbessert.

Doch in der siebten Klasse kam der Umbruch: Konfrontation machte sich breit, die in einer bstunde endete, die anstelle von Latein stattfand. Das Klassenzimmer stand halb unter Wasser, Briefe wurden geschrieben und verbale Zwischenrufe strten den Unterricht. Unfreiwillige Suspension war die Folge. Und unbrauchbare Hausschuhe, da der Filz nicht in Schuhen, sondern in der Luft und auf dem Boden seine Berufung fand. Und der Grund dafr: meine schlechte Laune? Doch eher: so wie es in den Wald reinruft, so schallt es wieder hinaus.

Das Klassenspiel stellte einen weiteren Wendepunkt dar. Sehr gerne erinnere ich mich an unsere herzhaft lachenden Unterbrechungen beim Erstellen der Kostme. Daher freute ich mich auch besonders auf die gemeinsame Schneiderepoche mit euch in der Oberstufe. Tolle Zusammenarbeit, Sachverstand in Bezug auf die Nhtechniken und das Handhaben der Nhmaschine zeigten, dass ihr doch viel gelernt habt in den letzten Jahren, so dass ihr auf aufgebautes Wissen der letzten Jahre zurckgreifen konntet.

Kurzum: ihr seit verschwtzt, doch im Groen und Ganzen sehr interessiert und fhig zum eigenstndigen Arbeiten. Ich habe sehr gerne mit euch gearbeitet trotz der vielen Versuche, mir einen Streich zu spielen. Ich freue mich jedes Mal, Euch wieder im Schulhaus zu sehen."


Magrit Bgli-Rschke
(Handarbeitslehrerin)