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17.12.2017 | Neues/FAQ | Klassenfoto

Über uns

"Liebe 10a,

nun habe ich im zweiten Jahr das außerordentliche Vergnügen sie zu unterrichten, einige kenne ich durch die Mitarbeit im Instrumentalkreis ja schon ein bisschen länger.

Ihre Klasse ist groß, manche meinen zu groß, aber dementsprechend vielfältig zeigen sie sich in der gemeinsamen Arbeit. Was außerordentlich schön ist und die Vorfreude auf das Unterrichten bei Ihnen anspornt, ist ihr Wille zur Arbeit! Fast alle, und da unterscheiden sie sich wesentlich von anderen Lerngruppen, gehen mit Lernwillen in die Schule, sind bereit in das gemeinsame Tun einzusteigen und sich engagiert und vor allem eigenständig zu positionieren. Bleibe ihnen diese positive Herangehensweise eigen!
Deutlich ist in der letzten Zeit, aber das gehört zu jeder 10. Klasse, dass nicht mehr alles so leicht und prickelnd von der Hand geht, manchmal auch Schwere sich über die Stunden zu legen scheint. Teilweise geht dieses Schwere auch mit Krisen einher, wohl eher individuell, aber die Klassengemeinschaft tangiert es doch. Aber jeder Krise folgt die Genese, und ohne Hindernisse und Hemmnisse gibt es (leider) keine Entwicklung. Wenn alles bliebe wie es ist grauenvoll.

So wünsche ich Ihnen, dass jeder Stolperstein ein "Aufwacherlebnis", jede Auseinandersetzung einen neuen Schritt im Miteinander, jede Krise einen Neubeginn auf höherer Stufe bringt und sie den staatlichen Anforderungen (Versetzung nach 11) nicht mit Furcht und Zagen, sondern in mutvollem Herangehen begegnen. Wie sagt der Lateiner. "Per aspera ad astra"!

Herzliche Grüße Thomas Janson"

(Deutschlehrer)







"Die 9A – ein Traum?

Nun habe ich also die Aufgabe, ein paar Gedanken zu der Klasse 9A zu verfassen. Mit dem Stricken der Zwerge begann unsere Zusammenarbeit in der ersten Klasse. Welch schwierige Aufgabe war es, überhaupt zwei Stricknadeln zu halten um einen Zwerg und Hühner entstehen zu lassen. Doch entwickelten sich die «Kleinen» und konnten sogar Ballnetze und riesige Rucksäcke herstellen. Begeisterung und Talent wuchsen – so dass ganz eigene Kreationen bei den Mützen entstanden. Das Foto mit den stolzen Trägern erinnere ich nur zu gerne.

Bei viel Geschwätz und revoltierenden Verhalten entstanden wunderschöne Zeugnis- und Briefpapiermappen. Auch eure Gabe zum Zuhören habt ihr stetig verbessert.

 Doch in der siebten Klasse kam der Umbruch: Konfrontation machte sich breit, die in einer Übstunde endete, die anstelle von Latein stattfand. Das Klassenzimmer stand halb unter Wasser, Briefe wurden geschrieben und verbale Zwischenrufe störten den Unterricht. Unfreiwillige Suspension war die Folge. Und unbrauchbare Hausschuhe, da der Filz nicht in Schuhen, sondern in der Luft und auf dem Boden seine Berufung fand. Und der Grund dafür: meine schlechte Laune? Doch eher: so wie es in den Wald reinruft, so schallt es wieder hinaus.

 Das Klassenspiel stellte einen weiteren Wendepunkt dar. Sehr gerne erinnere ich mich an unsere herzhaft lachenden Unterbrechungen beim Erstellen der Kostüme. Daher freute ich mich auch besonders auf die gemeinsame Schneiderepoche mit euch in der Oberstufe. Tolle Zusammenarbeit, Sachverstand in Bezug auf die Nähtechniken und das Handhaben der Nähmaschine zeigten, dass ihr  doch viel gelernt  habt in den letzten Jahren, so dass ihr auf aufgebautes Wissen der letzten Jahre zurückgreifen konntet.

 Kurzum: ihr seit verschwätzt, doch im Großen und Ganzen sehr interessiert und fähig zum eigenständigen Arbeiten. Ich habe sehr gerne mit euch gearbeitet – trotz  der vielen Versuche, mir einen Streich zu spielen. Ich freue mich jedes Mal, Euch wieder im Schulhaus zu sehen."


Magrit Bögli-Röschke
(Handarbeitslehrerin)